In vielen mittelständischen Unternehmen entsteht jeden Monat eine BWA. Häufig kommen SuSa, OP-Listen, Kontennachweise oder Excel-Exporte hinzu. Trotzdem bleibt der Reporting-Prozess manuell: Zahlen werden exportiert, Kennzahlen in Excel berechnet, Kommentare individuell formuliert und PDF-Reports von Hand gebaut. Die fachliche Grundlage dafür ist im Leitfaden zur betriebswirtschaftlichen Auswertung beschrieben.
Für Nachfolge, Verkauf oder Finanzierung wird daraus auch eine Bewertungsfrage: Ein Unternehmenswert nach Formel, Faustformel und Rechner ist nur plausibel, wenn EBIT, Marge, Einmaleffekte und Liquiditätsbild nachvollziehbar dokumentiert sind.
Das kostet Zeit und führt zu uneinheitlichen Entscheidungsgrundlagen. Ein wiederholbarer Reporting-Prozess kann bereits mit strukturierten Exporten und regelmäßigen Uploads starten; eine direkte DATEV-Schnittstelle ist dafür nicht zwingend erforderlich. DATEV ist eine Drittmarke des jeweiligen Rechteinhabers.


