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BWA-Video

BWA lesen: 3 Signale in 3 Minuten

Dieses Video zeigt, wie Sie eine BWA strukturiert lesen, Warnsignale schneller erkennen und entscheiden, wann SuSa, OPOS und Liquiditätsdaten ergänzt werden sollten.

Kapitel und wichtige Momente

  1. 00:00

    Warum die BWA mehr als ein Standardbericht ist

  2. 00:17

    Die fünf wichtigsten BWA-Signale

  3. 00:35

    Umsatz und Rohertrag lesen

  4. 01:13

    Stabilität des Geschäftsmodells prüfen

  5. 01:28

    Kostenblöcke und Ergebnisqualität einordnen

  6. 02:00

    SuSa, OPOS und Liquidität plausibilisieren

  7. 02:35

    Nächste Schritte

Transkript lesen

Eine B-W-A ist für viele Unternehmen ein Standardbericht aus der Buchhaltung. Für Geschäftsführer, Finanzverantwortliche und Controller ist sie aber vor allem eine Frage: Was sagt dieser Bericht über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens? In diesem kurzen Überblick zeigen wir, wie Sie eine B-W-A in wenigen Minuten strukturiert lesen. Dabei geht es nicht darum, jede einzelne Zeile zu prüfen. Entscheidend sind fünf Signale: Umsatz, Rohertrag, Kostenblöcke, Ergebnisqualität und Plausibilität. Der erste Blick gilt dem Umsatz. Wichtig ist nicht nur der Monatswert. Vergleichen Sie den Umsatz mit dem Vormonat, dem Vorjahr und, wenn vorhanden, mit Ihrer Planung. Ein einzelner guter Monat kann täuschen, wenn der Trend darunter bereits schwächer wird. Der zweite Blick gilt dem Rohertrag. Er zeigt, wie viel nach direktem Materialeinsatz, Wareneinsatz oder direkten Leistungskosten übrig bleibt. Wenn der Umsatz steigt, der Rohertrag aber fällt, kann das auf Preisnachlässe, Einkaufseffekte oder einen veränderten Leistungs-Mix hinweisen. Nach Umsatz und Rohertrag folgt der Blick auf die Stabilität des Geschäftsmodells. Die entscheidende Frage ist jetzt: Werden Wachstum, Kosten und Ergebnis von derselben Entwicklung getragen, oder entstehen bereits strukturelle Belastungen? Danach folgen die wichtigsten Kostenblöcke. Besonders relevant sind Personalkosten, Raumkosten, Fremdleistungen und sonstige betriebliche Kosten. Entscheidend ist, ob diese Kosten zur Umsatzentwicklung passen. Der vierte Punkt ist das Ergebnis. Hier sollte man nicht nur fragen: Ist das Ergebnis positiv? Die wichtigere Frage lautet: Ist es operativ belastbar? Sondereffekte, verspätete Buchungen oder fehlende Abgrenzungen können ein Monatsergebnis deutlich verzerren. Genau deshalb reicht die B-W-A allein oft nicht aus. Für ein belastbares Management Reporting sollte sie mit der Summen- und Saldenliste, offenen Posten und Liquiditätsinformationen plausibilisiert werden. Nur so erkennt man, ob Ergebnis, Kontenlogik und Zahlungsflüsse wirklich zusammenpassen. Eine gute B-W-A-Auswertung beantwortet deshalb drei Fragen: Was hat sich verändert? Warum hat es sich verändert? Und was bedeutet das für die nächsten Managemententscheidungen? Wenn Sie Ihre eigene B-W-A strukturierter prüfen möchten, starten Sie mit dem B-W-A Quick Check von Momentum Advisory. Für eine tiefere Prüfung können B-W-A und Summen- und Saldenliste gemeinsam analysiert werden. Und wenn daraus ein regelmäßiger Reporting-Prozess entstehen soll, unterstützen wir Sie beim Aufbau eines DATEV-basierten Management Reportings.

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